Kurt Derungs
Landschaften der Göttin
Avebury, Silbury, Lenzburg, Sion.
Kultplätze der Grossen Göttin in Europa

Dieses
Buch beschreibt ausgewählte Landschaftssysteme einer
alten Göttinkultur in Europa. Vorgestellt und
landschaftsmythologisch erklärt werden die Stätten
Avebury und Silbury Hill in Südengland nördlich von
Stonehenge sowie die mitteleuropäischen Kultplätze von
Lenzburg westlich von Zürich und Sion im alpinen
Wallis. Allen Sakralstätten gemeinsam ist, dass sie
archaische Landschaftstempel in einem vernetzten
Landschaftssystem sind, in denen eine Grosse Göttin des
Kosmos, der Erde und der Unterwelt verehrt wurde. Im
kulturgeschichtlichen Vergleich werden die heiligen
Hügel, Flüsse und Kultsteine der Grossen Ahnfrau
dargestellt, die sogar selbst als liegende
Landschaftsgöttin in Lenzburg als auch in Silbury Hill
gegenwärtig ist.
An zahlreichen Beispielen führt das Buch durch eine
faszinierende Kulturgeschichte einer mutterrechtlichen
Zeit, die auch in Europa die mythologische und
gesellschaftliche Grundlage war. Dazu bietet das Buch
eine anschauliche und spannende Einführung in die
moderne Landschaftsmythologie, um Landschaftssysteme
einer grossartigen Göttinkultur zu bereisen oder auf
eigenen Spuren vergessene Landschaftstempel wieder zu
entdecken.
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Aus dem Inhalt |
- Göttinkultur in
Mitteleuropa
- Die dreifache Mondin
von Lenzburg
- Malta und Gozo
- Orkney-Inseln und
Shetland
- Göttinkultur von
Silbury
- Steinkreis von Avebury
- Das Hologramm der
Göttin
- Astronomie der Göttin
- Lenzburg als
Observatorium
- Korngöttin und
Kornkind
- Sagen und Mysterien
- Göttinkulturen
zwischen Bodensee und Wallis
- Das Mond-Schossdreieck
von Sarmenstorf
- Göttinkultur im
Wallis uvm.
| Bibliografische
Daten |
ISBN |
Preis |
204
Seiten
Format 15,5 x 22,5 cm
Über 80 Fotos, Zeichnungen und Grafiken
Broschur
Sachgebiete: Alteuropa, Göttinkultur,
Archäologie, Kultplätze, Ethnologie,
Landschaften |
3-905581-10-8 |
CHF
39.00
EUR 23.50 |
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Pressespiegel |
Kurt Derungs bezeichnet
seine Herangehensweise an die Tiefendimensionen einer
Landschaft als Landschaftsmythologie. Er prägt diesen
Begriff bewusst als Forschungsrichtung, die sich weniger
auf energetische Konzepte und die persönliche
Wahrnehmung als vielmehr auf einen kulturhistorischen
Ansatz bezieht. Das Buch versteht sich als praktische
Einführung in die Methode der Landschaftsmythologie. Es
zeigt, wie mit diesem Ansatz eine bislang unerforschte
Region in ihrer kosmologischen Mehrdimensionalität
erschlossen werden kann. Es ist rundherum erfreulich,
dass solche Gedanken nun auch in einer deutschsprachigen
Publikation entwickelt wurden." (Hagia Chora)
"Auf den Spuren einer grossartigen europäischen
Göttinnenkultur führt der Autor durch einen
faszinierenden Teil unserer Kulturgeschichte und
Landschaftsmythologie." (Bio)
Der Autor versteht es grossartig, die Traditionen,
Bräuche und die heiligen Rituale der Menschen, die den
alten Weg gingen, zu beschreiben. Er hat mit akribischer
Genauigkeit recherchiert und seine Darstellungen
faszinieren durch das Aufzeigen der (immer noch
gültigen) universellen Zusammenhänge. Er verzichtet
glücklicherweise darauf, die alten Traditionen in
irgendeiner Form belächelnd zu beschreiben, im
Gegenteil, man hat beim Lesen das Gefühl, dass sehr
viel Verständnis für die Bräuche und Rituale bei ihm
vorhanden sind. Auch das sachliche und emotionslose
Aufzeigen, wie das Christentum die heidnischen Feste,
Göttinnen und Götter und das Brauchtum übernommen
hat, ist sehr wohltuend. Er unterstützt geradezu den
Leser bei der Erkenntnis, dass sehr viel Sinn und Logik
in den uralten Mysterien liegen und die auch in der
heutigen Zeit noch ihre Gültigkeit haben. (Th)